Warum Schimmel hinter Schränken trotz Lüften immer wiederkehrt?
Bei der Montage auf die Wandbeschaffenheit achten. In Trockenbauwänden halten normale Dübel keine schweren Jacken. Hier müssen Hohlraumdübel mit Tragkraftangabe verwendet werden. Die Bank wird immer in Massivholz oder in der Wand verankert, nicht nur in der Tapete. Ein weiterer Fehler: Zu viele Haken auf zu wenig Breite. Pro Person ein Haken für Jacke und einer für Tasche reichen. Eng gesetzte Haken führen dazu, dass sich Kleidung gegenseitig herunterzieht.
Einbauschränke stehen fast immer direkt an der Außenwand. Zwischen Rückwand und Mauer bleibt oft nur ein Spalt von wenigen Millimetern oder der Schrank liegt sogar bündig an. Genau dort entsteht das Problem: Warme Raumluft dringt in diesen Hohlraum, kühlt an der kalten Wand ab, und die Feuchtigkeit schlägt sich als Kondensat nieder. Ohne Luftbewegung trocknet diese Zone nie richtig aus. Schimmel ist dann nur eine Frage der Zeit, nicht des Putzens.
Für den Austausch brauchst du eine neue Dichtung mit passendem Profil, ein Cuttermesser, einen Kunststoffschaber, Reinigungsalkohol und eventuell einen Föhn. Nimm die alte Dichtung nicht mit Gewalt heraus. Sie sitzt oft in einer Nut oder ist in die Falz eingeklebt. Bei gesteckten Profilen ziehst du sie einfach aus der Nut. Bei geklebten erwärme sie mit dem Föhn vorsichtig, bis sich der Kleber löst, und ziehe sie in kleinen Abschnitten ab.
Beginne mit dem Spiegel-Trick. Setze dich auf deinen üblichen Platz. Eine zweite Person geht mit einem Spiegel an der Wand entlang, bis du im Spiegel den Lautsprecher siehst. Genau an dieser Stelle trifft der erste starke Reflexionsschall ein. Dort gehört ein Absorber hin. Wiederhole das für beide Lautsprecher und für die Rückwand hinter deinem Kopf. So findest du die drei bis vier wichtigsten Flächen, ohne den ganzen Raum zu verkleiden.
Vor dem ersten Profil wird die Zarge ausgerichtet und fixiert. Sie steht lotrecht, waagerecht und in der richtigen Wandflucht. Bei einer Ständerwand aus CW- und UW-Profilen wird die Zarge nicht einfach zwischen die Beplankung geklemmt. Die Profile laufen bis an die Zargeninnenseite heran, werden dort gekürzt und mit einem Trennstück oder einem passenden Anschlussprofil aufgenommen. Der Spalt zwischen Profil und Zarge bleibt klein, aber sichtbar – er wird später mit Acryl oder einem Dichtband geschlossen, nicht mit Spachtelmasse überdeckt.
Bevor auch nur eine Schiene an die Decke kommt, muss die Rohdecke geprüft werden. Bei Stahlbeton ist die Tragfähigkeit meist unkritisch, bei Holzbalkendecken oder alten Gewölben sieht das anders aus. Entscheidend ist, ob der Untergrund schwingt, Risse zeigt oder aus weichem Material besteht. Ein einfacher Test: Mit dem Hammer leicht abklopfen. Klingt es hohl, sitzt der Putz lose und trägt keine Last. In solchen Fällen zuerst den Putz entfernen und die Befestigung im tragenden Untergrund planen. Wer diesen Schritt überspringt, montiert eine Decke, die später absackt oder ganz herunterkommt.