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Gerüche in Sofakissen und Decken entstehen nicht nur durch Schweiß. Auch Hautfette, Speisereste, Haustierhaare und Küchenausdünstungen setzen sich in den Fasern fest. Mit der Zeit bilden Bakterien und Milben einen Film, der den typischen Muff verursacht. Bevor man mit Duftsprays arbeitet, sollte man die Ursache beseitigen. Sonst überdeckt man den Geruch nur, und er kehrt nach wenigen Tagen zurück.
Die richtige Methode für jede Art von Geruch Gegen Schweiß- und Essensgerüche hilft eine Paste aus Natron und Wasser. Man trägt sie dünn auf die betroffenen Stellen auf, lässt sie mindestens zwei Stunden trocknen und saugt sie dann gründlich ab. Der Vorteil: Natron neutralisiert Säuren, ohne den Stoff zu bleichen. Alternativ kann man die Kissen für 30 Minuten in kaltem Wasser mit einem Schuss Essigessenz einweichen. Danach gründlich ausspülen, denn Essig riecht selbst stark. Wer Essig nicht mag, kann auch Zitronensäure verwenden, aber niemals auf Wolle oder Seide, weil die Fasern sonst spröde werden.
Erkennen lassen sich diese Schwachstellen ohne teure Messtechnik. Ein einfaches Infrarot-Thermometer zeigt an kalten Tagen die Oberflächentemperatur von Innenwänden, Decken und Laibungen. Liegt sie deutlich unter der Temperatur der umgebenden Wandflächen, sitzt dort eine Wärmebrücke. Wer kein Thermometer besitzt, kann mit der Hand nachfühlen: Auffällig kalte Zonen an Innenecken, hinter Schränken oder über Fenstern sind ein sicheres Indiz. Auch äußere Spuren helfen: abgeplatzter Putz, dunkle Flecken oder Moosbewuchs an bestimmten Stellen der Fassade deuten auf erhöhten Wärmeverlust hin.
Entschärfen lassen sich viele dieser Stellen mit einfachen Mitteln. Rollladenkästen können von innen mit Dämmplatten ausgekleidet und mit einer luftdichten Folie abgeklebt werden. Fensterlaibungen lassen sich mit dünnen Dämmplatten belegen, sofern der Platz reicht. Heizkörpernischen sollten nicht mit Möbeln zugestellt werden; besser ist eine Dämmung der Nischenrückseite von innen, kombiniert mit einer Dampfbremse. Bei durchlaufenden Betondecken oder Balkonplatten hilft innen eine Dämmung der betroffenen Wand- und Deckenflächen, ergänzt durch eine dichte Anschlussfuge. Wichtig ist immer: Dämmung allein genügt nicht, sie muss auch luftdicht verarbeitet werden.
Wo im Altbau die häufigsten Schwachstellen sitzen Typisch sind vier Bereiche. Erstens die Fensterlaibungen: Die Wand neben dem Fenster ist oft dünner und ungedämmt, die Laibung selbst kalt. Zweitens Rollladenkästen: Sie sind häufig nur eine dünne Holz- oder Blechschicht und durchbrechen die Dämmebene. Drittens Deckenauflager und Balkonplatten aus Beton, die nach außen durchgehen und innen Kälte eintragen. Viertens Heizkörpernischen, bei denen die Außenwand http://Ingeekswetrust.de/index.php?title=Zu_Viel_Deckenlicht_Macht_Jeden_Raum_Flach_Und_Grell hinter dem Heizkörper ausgedünnt wurde. Prüfen lässt sich jede Stelle mit der Hand oder dem Thermometer, am besten an einem frostigen Morgen.
Für Decken und große Kissenbezüge eignet sich Backpulver großflächig. Man verteilt es trocken auf der Oberfläche, lässt es über Nacht liegen und saugt es am nächsten Tag mit einem Staubsauger ab. Wichtig: Nicht zu viel Pulver verwenden, sonst verstopft der Staubsaugerfilter. Bei starkem Rauchgeruch hilft eine Schale mit Kaffeesatz, die man zusammen mit dem Textil in einen luftdichten Behälter legt. Nach zwei Tagen ist der Geruch deutlich reduziert. Kaffeesatz kann man auch in einen Stoffbeutel geben und direkt zwischen die Kissen legen.
Wer Wärmebrücken im Altbau systematisch sucht und mit einfachen Mitteln entschärft, senkt nicht nur die Heizkosten. Er verhindert auch, dass sich Feuchtigkeit dauerhaft in Bauteilen sammelt. Die kältesten Stellen zuerst anzugehen, bringt den größten Effekt. Wer unsicher ist, ob eine Maßnahme fachgerecht ausgeführt werden kann, sollte vor dem Kauf von Materialien den Rat einer unabhängigen Energieberatung einholen, statt später Schäden zu reparieren.
Zunächst muss die Art des Geruchs bestimmt werden. Riecht es sauer oder nach Schweiß, helfen Essig und Natron. Riecht es nach Rauch oder Fett, braucht man Adsorptionsmittel wie Kaffeesatz oder Aktivkohle. Riecht es nach Schimmel, ist Vorsicht geboten: Dann muss das Textil gründlich gewaschen und vollständig getrocknet werden, sonst breitet sich der Schimmel aus. In case you loved this article along with you would like to receive more info with regards to Http://Mediawiki.copyrightflexibilities.eu/index.php?title=Warum_kleine_Küchen_nicht_zu_klein_sein_müSsen? i implore you to pay a visit to our webpage. Bei empfindlichen Bezügen ohne Reißverschluss sollte man nicht einfach in die Waschmaschine geben, sondern erst an einer versteckten Stelle testen, ob der Stoff Farbe und Form behält.
Wärmebrücken sind Stellen in der Gebäudehülle, an denen Wärme schneller nach außen entweicht als über die umliegenden Flächen. Im Altbau entstehen sie fast zwangsläufig: durch Massivdecken, die nach außen durchlaufen, Platzsparende Möbel durch ungedämmte Fensterlaibungen, durch Rollladenkästen, durch Balkonplatten oder durch Heizkörpernischen in der Außenwand. Die Folge sind nicht nur höhere Heizkosten, sondern auch kalte Oberflächen, an denen sich Feuchtigkeit niederschlägt. Schimmel an diesen Stellen ist kein Zufall, sondern die direkte Folge einer ungelösten Wärmebrücke.