5 Zonen, Die Jede Badezimmer-Beleuchtung Braucht

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Die Deckenmontage ist bei bodentiefen Vorhängen und niedrigen Fensterstürzen oft die einzige saubere Lösung, weil die Schiene unsichtbar unter der Decke verschwindet. Sie verlangt aber einen tragfähigen Deckenaufbau. In Altbauten mit Holzbalken oder abgehängten Decken aus Gipskarton sitzen Dübel anders als in massivem Beton. Wandmontage funktioniert fast überall, doch der Abstand zwischen Fensterrahmen und Wand muss reichen, damit die Träger nicht am Rahmen anliegen und die Gardine frei gleiten kann. Bei Dachschrägen oder Stürzen, die nach innen verspringen, hilft eine Kombination: Träger an der Wand, Schiene auf Konsolen nach vorn versetzt.

Für ein Budget zwischen 300 und 1500 Euro bekommt man entweder ein gutes Gespann aus mittelpreisiger Matratze und stabilem Rost oder eine hochwertige Matratze mit einfachem Rost. Die zweite Variante ist meist die bessere: Ein einfacher, aber stabiler Rost mit verstellbaren Leisten kostet wenig und hält lange, während die Matratze den Komfort bestimmt. Wer das Geld in eine teure Matratze auf einem billigen, durchhängenden Rost steckt, verliert den Effekt. Umgekehrt gilt: Ein sehr guter Rost hebt eine mittelmäßige Matratze nicht über ihr Niveau.

Matratze und Lattenrost sind ein System. Wer nur die Matratze austauscht und den alten Rost behält, wundert sich später über Rückenschmerzen oder eine durchgelegene Matratze nach zwei Jahren. Der Rost bestimmt, wie die Matratze trägt, lüftet und nachgibt. Deshalb zuerst den Rost prüfen: Federholzleisten dürfen nicht gebrochen sein, die Auflagefläche muss eben sein, und die Abstände zwischen den Leisten sollten nicht größer als etwa fünf Zentimeter sein. Ein zu weicher oder durchhängender Rost macht jede noch so gute Matratze kaputt.

Die IP-Schutzart richtet sich nach der Zone, nicht nach dem Geschmack. Im Bereich um Wanne und Dusche gilt mindestens IPX4, besser IPX5, wenn der Strahl direkt auftreffen kann. Direkt über der Duschwanne bis 2,25 Meter Höhe ist IPX4 Pflicht, im Strahlbereich IPX5. Für den Waschplatz außerhalb des Spritzbereichs genügt IPX1 oder IPX2, im übrigen Raum reicht eine normale Innenraumleuchte. Ein häufiger Fehler: Spots mit IP20 direkt über der Dusche. Sie halten ein paar Monate, dann korrodiert die Fassung.

Gelagertes Gut selbst sollte nicht direkt auf dem Boden oder an der Wand stehen. Kartons auf niedrige Kunststoffleisten oder Paletten stellen, Textilien und Papiere in verschließbare Kunststoffboxen mit Dichtung geben. Kleidung und Decken gehören nicht in den Keller, wenn sie dort länger bleiben. Ein häufiger Fehler ist das Stapeln bis zur Decke: So wird die Luftzirkulation unterbrochen, und feuchte Luft bleibt zwischen den Kartons stehen. Zwischen Regal und Decke sollten mindestens zwanzig Zentimeter frei bleiben.

Das Budget verteilt sich am sinnvollsten auf Lichtqualität statt auf Leuchtenmenge. Rechne mit einem Drittel für den Waschplatz, einem Drittel für Dusche und WC, dem Rest für Grundlicht und Schalter. Wer in der unteren Preisspanne bleibt, plant feste Leuchten mit wechselbaren Leuchtmitteln statt eingebauter LEDs; bei Ausfall tauscht man nur das Leuchtmittel. In der oberen Spanne lohnen sich dimmbare Spots mit hohem Farbwiedergabeindex über 90, damit Make-up und Rasur naturgetreu wirken. Ein häufiger Fehler ist, das Licht erst nach dem Fliesen zu planen: Kabelwege und Schalterpositionen lassen sich dann nur noch mit Aufputzlösungen korrigieren.

Zonen statt einer einzigen Deckenleuchte Zone 1 ist der Waschplatz: Hier braucht es helles, blendfreies Licht von vorn oder von beiden Seiten des Spiegels, nicht von oben. Zwei Wand- oder Spiegelleuchten links und rechts auf Gesichtshöhe verhindern Schatten unter den Augen. Zone 2 ist die Dusche oder Wanne, Zone 3 die Toilette, Zone 4 der übrige Raum, Zone 5 ein eventueller Schrank oder Nischenbereich. Jede Zone bekommt eine eigene Schaltung oder zumindest eine eigene Lichtfarbe. Wer alles an einen Schalter hängt, sitzt abends im gleißenden Licht oder tastet sich im Dunkeln zum WC.

Zum Schluss: Eine entkoppelte Vorsatzschale verbessert den Schallschutz deutlich, aber sie ersetzt keine schwere Wand. Wer sich an die Entkopplung hält, sauber spachtelt und die Fugen dauerelastisch verschließt, bekommt eine solide Lösung für Mietwohnungen. Die häufigsten Fehler sind starre Verbindungen, fehlende Dämmung und unsauberes Spachteln. Wer diese drei Punkte vermeidet, hat dauerhaft Ruhe.

Die Hohlräume zwischen den Profilen werden mit Mineralwolle gefüllt. Die Dämmung muss vollflächig anliegen, aber nicht gestopft werden. Zu feste Stopfung mindert die Dämmwirkung. Die Wolle sollte mindestens die gleiche Stärke haben wie die Profiltiefe. Bei einer 75-mm-Konstruktion also 75 mm Dämmung. Achtung: Dampfsperren sind bei reinen Schallschutzmaßnahmen im Wohnraum meist falsch, weil sie Feuchtigkeit einschließen können. Eine einfache Windbremse reicht, wenn überhaupt.

Schalter und Steckdosen gehören außerhalb der Schutzbereiche 0, 1 und 2, also mindestens 60 Zentimeter seitlich von Wanne oder Duschkante entfernt. Im Bad sind Fehlerstromschutzschalter mit 30 Milliampere Auslösestrom vorgeschrieben, meist im Verteiler. Wer dimmen will, braucht dimmbare Leuchtmittel und einen passenden Dimmer; billige Phasenabschnittdimmer flackern bei LED. Bewegungsmelder für das Nachtlicht sind praktisch, aber nur mit einstellbarer Nachlaufzeit und niedriger Helligkeit, sonst weckt jedes Aufstehen den ganzen Haushalt.