Editing
5 Warnzeichen, Die Vor Dem Bohren Auf Leitungen Hinweisen
Jump to navigation
Jump to search
Warning:
You are not logged in. Your IP address will be publicly visible if you make any edits. If you
log in
or
create an account
, your edits will be attributed to your username, along with other benefits.
Anti-spam check. Do
not
fill this in!
Typische Fehler sind das Ignorieren von Warnsignalen des GerĂ€ts, das Bohren in der NĂ€he von Steckdosen und Schaltern sowie das Vertrauen auf âda war noch nie was". Auch die Annahme, Leitungen verliefen immer senkrecht oder waagerecht, ist falsch. In Altbauten wurden Rohre oft in Schlaufen oder diagonal verlegt. Besonders tĂŒckisch sind Heizungsrohre aus Kunststoff, die kein Metall enthalten und von einfachen OrtungsgerĂ€ten nicht erfasst werden.<br><br>Um einen Riss richtig einzuschĂ€tzen, misst man ihn ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum. DafĂŒr eignen sich einfache Hilfsmittel: ein aufgeklebter Papierstreifen, den man mit Datum versieht, oder eine dĂŒnne GipsbrĂŒcke ĂŒber dem Riss. VerĂ€ndert sich der Streifen oder bricht der Gips, bewegt sich die Wand. Parallel prĂŒft man, ob der Riss nur im Putz sitzt oder bis ins Mauerwerk reicht. Dazu klopft man die FlĂ€che vorsichtig ab: Klingt sie hohl, löst sich der Putz groĂflĂ€chig ab. Ein Blick von der anderen Seite der Wand zeigt, ob der Riss durchgeht. Feuchtigkeitsspuren, SalzausblĂŒhungen oder Schimmel weisen auf ein Wasserproblem hin, das zuerst gelöst werden muss.<br><br>Wer auf Nummer sicher gehen will, plant die Trocknungszeit groĂzĂŒgig ein und misst erst dann, wenn der Estrich auch bei mehrfacher Kontrolle unter dem Grenzwert liegt. Heizen und LĂŒften beschleunigen die Trocknung, zu starkes Aufheizen fĂŒhrt jedoch zu Rissen. Gewölbte Böden sind fast immer die Quittung fĂŒr eine ĂŒbersprungene oder zu frĂŒh durchgefĂŒhrte Messung â nicht fĂŒr schlechtes Material oder mangelhafte Verlegetechnik.<br><br>Die Werkzeugwahl entscheidet ebenfalls mit. FĂŒr Ecken eignen sich Pinsel mit feinen, flexiblen Borsten, die die Farbe gleichmĂ€Ăig abgeben. Eine abgenutzte Rolle mit harten Kanten drĂŒckt Farbe in den Winkel und hinterlĂ€sst dort mehr Material als auf der FlĂ€che. PrĂŒfen Sie vor dem Start, ob Rolle und Pinsel sauber und trocken sind; Reste von altem Lack oder eingetrocknete Farbe fĂŒhren zu unregelmĂ€Ăigem Auftrag. Bei stark saugenden UntergrĂŒnden kann eine Grundierung helfen, weil die Farbe dann nicht so schnell anzieht und sich gleichmĂ€Ăiger verteilen lĂ€sst.<br><br>Ein zweiter Durchgang mit anderer Scanrichtung erhöht die Trefferquote. Manche Leitungen verlaufen diagonal, andere horizontal â wer nur in eine Richtung prĂŒft, ĂŒbersieht sie. Bei Unsicherheit hilft ein Blick in alte BauplĂ€ne oder Fotos von der Rohbauphase. Fehlen diese, bleibt nur der vorsichtige Testbohrer: Mit einem dĂŒnnen Bohrer ohne Schlag langsam durch die Putzschicht bohren und den Widerstand spĂŒren. Trifft man auf Metall oder Kunststoff, sofort stoppen.<br><br>ZunĂ€chst prĂŒft man mit dem Fingernagel, ob der Kratzer fĂŒhlbar ist. Eine gute Methode: den Nagel quer ĂŒber die Kerbe ziehen. Bleibt er hĂ€ngen, ist die Faser durchtrennt. Dann folgt der Wassertest. Ein Tropfen Wasser auf dem Kratzer lĂ€sst die Fasern aufquellen. Verschwindet die Kerbe nach dem Trocknen fast vollstĂ€ndig, handelt es sich um eine oberflĂ€chliche Schramme. Bleibt sie sichtbar, liegt ein tiefer Kratzer vor, der Material ersetzt braucht, nicht nur Feuchtigkeit.<br><br>Die Grenzwerte hĂ€ngen vom Belag ab. Parkett und Laminat verlangen deutlich trockenere UntergrĂŒnde als Fliesen oder ein mehrschichtiger Aufbau mit Trennlage. Bei wasserempfindlichen BelĂ€gen wie Holz ist die Restfeuchte besonders kritisch, weil das Holz quillt und sich wölbt. Vor dem Verlegen sollte deshalb immer ein schriftliches Messergebnis vorliegen, mit Datum, Messstellen und verwendeter Methode. Das dient nicht der BĂŒrokratie, sondern der Absicherung, wenn Monate spĂ€ter eine Wölbung auftritt.<br><br>Tiefe Kratzer im Holz sind mehr als ein Schönheitsfehler. Sie durchtrennen die oberste Holzfaser, manchmal bis ins Kernholz. Wer sie mit Wachs oder einem Reparaturstift ĂŒberdeckt, sieht nach dem ersten Sonnenlicht oder der nĂ€chsten Reinigung eine dunkle Spur, die den Kratzer betont statt ihn zu verbergen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, welches Mittel am schnellsten wirkt, sondern wie tief die BeschĂ€digung tatsĂ€chlich reicht.<br><br>Bevor der Bohrer ansetzt, sollte klar sein, was in der Wand steckt. Strom-, Wasser- und Gasleitungen verlaufen selten dort, wo man sie vermutet â vor allem in Ă€lteren GebĂ€uden wurden sie oft nachtrĂ€glich verlegt. Ein Blick in den Sicherungskasten oder auf den WasserzĂ€hler verrĂ€t nur, ob ĂŒberhaupt AnschlĂŒsse vorhanden sind, nicht aber deren Verlauf. Wer ohne PrĂŒfung bohrt, riskiert KurzschlĂŒsse, WasserschĂ€den oder im schlimmsten Fall ein Leck in der Gasleitung.<br><br>Ebenso hĂ€ufig sind es die Schrauben in der Zarge oder im Rahmen, die sich gelockert haben. Eine TĂŒr hĂ€ngt mit der Zeit nach, weil das obere Band nicht mehr fest genug sitzt. Hier genĂŒgt es oft, die Schrauben nachzuziehen. Drehen sie durch, hilft ein lĂ€ngerer und dickerer Ersatz oder ein HolzstĂŒck, das in das alte Loch geleimt wird, bevor die Schraube wieder greift. Wer stattdessen sofort hobelt, verschlimmert das Problem: Die TĂŒr wird leichter, das NachhĂ€ngen bleibt, und nach kurzer Zeit schleift sie wieder.
Summary:
Please note that all contributions to BloomWiki may be edited, altered, or removed by other contributors. If you do not want your writing to be edited mercilessly, then do not submit it here.
You are also promising us that you wrote this yourself, or copied it from a public domain or similar free resource (see
BloomWiki:Copyrights
for details).
Do not submit copyrighted work without permission!
Cancel
Editing help
(opens in new window)
Navigation menu
Personal tools
Not logged in
Talk
Contributions
Create account
Log in
Namespaces
Page
Discussion
English
Views
Read
Edit
View history
More
Search
Navigation
Main page
Recent changes
Random page
Help about MediaWiki
Tools
What links here
Related changes
Special pages
Page information